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 Satzung des Verbandes für Kleine Münsterländer, Landesgruppe Schwaben e.V.

 
 

§ 1  Name, Sitz und Geschäftsjahr
I.    Der Verein führt den Namen:
    “Verband für Kleine Münsterländer, Landesgruppe Schwaben e.V.“   (nachfolgend „Landesgruppe“ genannt)

    Seine Mitglieder sind Mitglieder im Verband für Kleine Münsterländer e.V. (nachfolgend „Verband“ genannt)

II.    Die Landesgruppe nimmt die Interessen des Verbandes im Gebiet des Regierungsbezirks Schwaben, des Kreises Landsberg am Lech und der Stadt und Landgebiete der Orte Schongau und Peiting des Freistaates Bayern sowie der östlich einer gedachten Linie zwischen den Orten Fremdingen, Blaubeuren und Friedrichshafen gelegenen Gebiete des Bundeslandes Baden-Württemberg wahr.

III.    Die Landesgruppe hat ihren Sitz  in 86850 Fischach
 
IV.    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

V.    Die Landesgruppe ist beim Amtsgericht Augsburg unter der Nummer VR 2618
eingetragen.

 

§ 2  Zweck, Aufgaben und Ziele


I.  Die Landesgruppe ist ein Hundezuchtverein. Sie vereinigt Züchter und Freunde des
    Kleinen Münsterländer, nachstehend KlM genannt, mit dem Ziel, den KlM mit einem für den Jagdgebrauch
    formvollendeten Körper zu züchten, sein ursprüngliches Wesen zu erhalten, seine jagdlichen Eigenschaften
    zu pflegen, um damit der waidgerechten Jagd und dem Tierschutz gegenüber allen Wildarten zu dienen.

II. Die Landesgruppe anerkennt die uneingeschränkte Gültigkeit der Satzung, und der
    Zuchtordnung, die auf der Grundlage der VDH- Rahmenzuchtordnung erstellt
    wurde  und aller Ordnungen  des Verbandes für Kleine Münsterländer e.V.
    (veröffentlicht unter (www.kleine-muensterländer.org) für sich und seine Mitglieder, und
    unterwirft sich deren Bestimmungen.
    Das Zuchtbuch wird vom Verband geführt.
    Der Zwingerschutz wird vom Verband gewährleistet.
    Über die Mitgliedschaft im Verband für Kleine Münsterländer e.V., ist die Landesgruppe Mitglied des
    Verbandes für das  Deutsche Hundewesen (VDH) und damit auch der Federation Cynologique Internationale (FCI).

III.Die Landesgruppe ist Mitglied im Deutschen Jagdgebrauchshundeverband e. V.
    (JGHV) und anerkennt für sich und seine Mitglieder die Satzung, die Disziplinar-
    und Verbandsgerichtsordnung des JGHV (veröffentlicht unter www.jghv.de) an und
    unterwirft sich deren Bestimmungen. In Fragen der Zucht, haben das Disziplinarrecht des
    VDH und des Verbandes Vorrang vor dem des JGHV.

IV.Soweit Angelegenheiten eine verbandseinheitliche Regelung erfordern oder
    Interessen mehrerer Landesgruppen berühren und von besonderer Bedeutung
    sind, können die Organe des Verbandes mit bindender Wirkung für die
    Landesgruppe Entscheidungen treffen. Die Entscheidungen der Organe des
    Verbandes, mit Ausnahme der Entscheidungen der Hauptversammlung, sind vom
    Landesgruppenvorstand der nächsten Landesgruppen-Hauptversammlung
    vorzulegen.

V. Der Vorstand der Landesgruppe hat den Vorstand des Verbandes über
    Änderungen der Besetzung der Vorstandsämter zu unterrichten und ihm Einblick
    in die Kassenführung zu gewähren.

VI.Das Handeln der Organe der Landesgruppe und die Führung der laufenden
    Geschäfte darf nicht im Widerspruch zur Satzung des Verbandes und zu den
    Beschlüssen seiner Organe, sowie zu den Interessen des Verbandes und seiner
    Mitglieder stehen.

VII.Die Landesgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele
    im Sinne des §§51, 59, 60, 60a und 61 AO(Abgabenordnung) 2013 . Die
    Landesgruppe ist selbstlos tätig. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb ist von seiner
    Tätigkeit ausdrücklich ausgeschlossen. Mittel des Vereins dürfen nur für die
    satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
    Zuwendungen aus Mitteln der Landesgruppe. Es darf keine Person durch
    Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch
    unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandentschädigung
    im Sinne des §3 Nr. 26 und 26a ESTG beschließen.

VIII.Die Verwirklichung der Aufgaben und Ziele erfolgt unter anderem durch:

a) Erlass der Landesgruppensatzung

b) Die Durchführung von nationalen und internationalen Zucht- und Gebrauchsprüfungen,
   sowie nationalen und internationalen Bundeszuchtschauen, sowie Deckrüdenschauen zur
   Überprüfung des Leistungs- und Rassestandards.

§ 3  Mitgliedschaft

I.  Mitglied der Landesgruppe kann jede natürliche Person auf Antrag werden.
    Sie soll Jäger oder Falkner sein.

II. Personen, die kommerzielle Hundezucht betreiben und Personen oder Mitglieder, die Kleine Münsterländer
    züchten, die nicht im Zuchtbuch für Kleine Münsterländer e.V. eingetragen werden, sowie deren
    Ehegatten und Angehörige und Personen, die mit dem     Hundehändler/Züchter in häuslicher Gemeinschaft
    leben, dürfen nicht Mitglied im Verband für Kleine Münsterländer e.V. sein bzw. werden auf Antrag des
    Vorstandes der Landesgruppen oder des Bundesvorstandes ausgeschlossen.
    Das gleiche gilt für den Einsatz von im Zuchtbuch des KlM-Verbandes e.V. eingetragenen
    Rüden bzw. Deckrüden, die für die Zucht außerhalb des Verbandes eingesetzt werden. In
    Ausnahmefällen kann eine Einzelfallentscheidung durch die Zuchtkommission getroffen werden.
    Als ordentlicher Züchter und Halter gilt, wer lediglich aus Gründen der Liebhaberei
    (Hobby) die Zucht und/oder die Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und
    fördert. Dem steht eine etwaige tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer
    Genehmigung oder eine behördliche Einstufung der Zucht als gewerblich grundsätzlich
    nicht entgegen.
    Züchter wie Halter, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gelten als dem kommerziellen
    Hundehandel zugehörig.
    Kommerzieller Hundehandel liegt vor, wenn Hunde zum Zwecke der Weiterveräußerung
    erworben werden.

III.Die Mitgliedschaft wird als Doppelmitgliedschaft sowohl für die Landesgruppe als
    auch für den Verband begründet.

IV.Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand der Landesgruppe
    im Auftrage und mit Wirkung für den Verband. Erst mit Zahlung der
    Aufnahmegebühr und des ersten Jahresbeitrags erlangt das neue Mitglied die
    Mitgliedschaftsrechte. Die Namen der neuen Mitglieder, auch bei Zweit- und weiteren Mitgliedschaften,
    sind im Mitteilungsheft bekannt zu geben.
 
V. Im Falle der Ablehnung einer Aufnahme durch den Vorstand der Landesgruppe,
    kann der Antragsteller Einspruch  beim Präsidenten des Verbandes für Kleine Münsterländer
    e.V. oder der Geschäftsstelle des Verbandes einlegen. Ebenso kann jedes Verbandsmitglied
    binnen 4 Wochen nach Veröffentlichung der neuen Mitglieder gegen die erfolgte Aufnahme
    Einspruch einlegen. Der Einspruch ist in beiden Fällen an den 1. Vorsitzenden der
    Landesgruppe zu richten. Über den Einspruch entscheidet der Erweiterte Vorstand des
    Verbandes abschließend.

VI.Mit der Beitrittserklärung unterwirft sich der Antragsteller den Bestimmungen der Satzungen des Verbandes
    und der Landesgruppe, sowie den Beschlüssen ihrer satzungsmäßigen Organe.

VII.Jedes Mitglied hat gleiche Rechte und Pflichten . Die Zugehörigkeit zu der Landesgruppe
    oder ein Wechsel zu einer anderen ist ohne Rücksicht auf territoriale Zuständigkeit jedem
    Mitglied freigestellt, ohne dass dieses Mitglied bei einer anderen Landesgruppe schlechter
    gestellt werden darf. Ein Mitglied kann mehreren Landesgruppen angehören.
    Bei einer Mitgliedschaft  in mehreren Landesgruppen ist die Landesgruppe federführend, in
    der das Mitglied  seine Erst-Mitgliedschaft erworben hat. Ein Wechsel der Federführung ist
    in Ausnahmefällen möglich, aber die betroffenen Landesgruppen müssen sich einig sein und
    dem Wechsel zustimmen.
    Weitere Mitgliedschaften in anderen Landesgruppen gelten nur als solidarische oder
    fördernde  Mitgliedschaften.

VIII.Die Mitglieder unterliegen der Beitragspflicht gegenüber der Landesgruppe.
    Die Landesgruppe setzt die Höhe des Beitrages, der spätestens bis zum 31.März eines jeden
    Geschäftsjahren zu zahlen sind, im Voraus für das kommende Geschäftsjahr fest.
 
IX.Alle Mitglieder, die das 75. Lebensjahr erreicht haben und 40 Jahre Mitglied des Verbandes
    oder der Landesgruppe sind, sind von Beiträgen befreit.

§ 4  Ehrenmitgliedschaft

      Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder der Landesgruppe, die sich um die
      Landesgruppe oder den Verband besondere Verdienste erworben haben, zu
      Ehrenmitgliedern und frühere langjährige verdiente Vorsitzende zu Ehrenvorsitzenden
      ernennen.
      Wird die Ehrenmitgliedschaft/ der Ehrenvorsitz mit einer Beitragsbefreiung verbunden,
      hat die Landesgruppe dessen ungeachtet auch für dieses Mitglied den Umlagebetrag
      an den Verband abzuführen.

§ 5  Ende der Mitgliedschaft

I.  Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

II. Der Austritt ist dem Vorstand der Landesgruppe spätestens einen Monat vor
    Schluss des Geschäftsjahres schriftlich zu erklären und wird
    zum Ende des laufenden Geschäftsjahres wirksam.

III. Jedes Mitglied ist auszuschließen:
a)  bei Fälschung von Ahnentafeln
b)  bei Täuschungshandlungen, insbesondere die Zucht betreffend
c)  bei wissentlich falscher Aussage im Rahmen der Ehrengerichtsbarkeit

IV. Jedes Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn
a)    es rechtskräftig wegen eines Verbrechens verurteilt ist,
b)    es schuldhaft die Verbands- oder Landesgruppeninteressen schädigt,
c)    es schuldhaft gegen die Ordnungen des Verbandes und der Landesgruppe
       verstößt,
d)    es seinen geldlichen Verpflichtungen gegenüber der Landesgruppe nachkommt.
e)    es seinen geldlichen Verpflichtungen gegenüber dem Bundesverband nicht
       nachkommt.

IV.  Mitglieder, die mit ihren Beitragszahlungen länger als ein halbes Jahr in Verzug
      sind, können ohne Benachrichtigung ausgeschlossen werden.


V. Der Ausschluss gemäß III und IV a) und b und c) erfolgt durch Beschluss des
    Ehrenrates des Verbandes.

    Der Ausschluss gemäß IV. d) erfolgt durch Entscheidung
    des Landesgruppenvorstandes.

    Der Ausschluss gemäß IV. e) erfolgt durch Entscheidung des
    Bundesvorstandes.
    Bevor ein Mitglied gemäß IV. e) durch eine Entscheidung des Bundesvorstandes
    ausgeschlossen wird, soll der Vorstand der Landesgruppe informiert und gehört werden.

VI.Austritt und Ausschluss gelten für die Mitgliedschaft im Verband und in der
    Landesgruppe.

VII.Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte, insbesondere am
    Verbands- und Landesgruppenvermögen und auf Zwingerschutz.

§ 6  Verfahren gegen Einzelpersonen

I.  Gegen Mitglieder der Landesgruppe kann ein Verfahren vor dem Ehrenrat des
    Verbandes auf Antrag des Vorstandes des Verbandes oder des
    Landesgruppenvorstandes oder durch Beschluss der Hauptversammlung des
    Verbandes oder der Mitgliederversammlung der Landesgruppe beantragt werden,
    wenn sie:
1.    die Verbands- oder Landesgruppeninteressen grob verletzt haben,
2.    gegen die Bestimmungen der Satzung oder Zuchtordnung grob verstoßen,
3.    gegen die waidmännische Ausübung der Jagd grob verstoßen haben und deshalb rechtskräftig verurteilt worden sind,
4.    sich unehrenhaften Verhaltens schuldig macht.
II.    Der Antrag ist binnen drei Monaten nach Kenntnis von Täter oder Tat bzw. nach Rechtskraft des Urteils an den Vorstand des Verbandes zu
       stellen. Zur Fristwahrung eines Antrages der Hauptversammlung bzw. der Mitgliederversammlung genügt die Antragstellung an den jeweiligen
       Vorstand.
III.   Der Ehrenrat kann erkennen auf:
       a) Verweis;
       b) Aberkennung von Ehrungen und Auszeichnungen,
       Geldbußen bis 5000,- € zugunsten des Verbandes,


    c)Ausschluss als Führer oder Richter an sämtlichen Prüfungsveranstaltungen des
    Verbandes oder einer Landesgruppe, entweder befristet oder immer,

    d)Ausschluss als Züchter des Verbandes, befristet oder für immer,

    e)Aberkennung des KlM-Zuchtrichterpatentes, befristet oder für immer,

    f)Ausschluss

IV. Das Verfahren richtet sich nach der Ehrenordnung (§ 28 der Satzung des Verbandes).

§ 7  Organe

    Die Organe der Landesgruppe sind
1.    Mitgliederversammlung
2.    Vorstand

§ 8  Bindungswirkung

    Die Beschlüsse der Hauptversammlung des Verbandes und der Landesgruppe, des
    Bundesvorstandes, des erweiterten Bundesvorstandes und des
    Landesgruppenvorstandes sind für alle Mitglieder der Landesgruppe bindend.
    Jeder Beschluss ist so lange wirksam, bis der Widerspruch zu den Regelungen der
    Satzungen oder einer Ordnung durch einen Beschluss des entsprechenden
    Organs, des Ehrenrates oder eines staatlichen Gerichtes, festgestellt worden ist.

    Die Durchführung der Beschlüsse in der Landesgruppe, obliegt dem zuständigen
    Landesgruppenvorstand.
    Die Ausführung von Beschlüssen der Hauptversammlung der Landesgruppe,
    deren rechtliche, wirtschaftliche und/ oder organisatorische Auswirkung nicht oder
    unzureichend bei der Beschlussfassung abgeschätzt wurde, kann der
    Landesgruppenvorstand bis zur nächst folgenden Landesgruppen-Hauptversammlung
    aussetzen.

§ 9  Mitgliederversammlung

I.  Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Landesgruppe.

II. Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung und den Abstimmungen ist jedes
    Mitglied berechtigt, wenn es seine Beitragspflicht im vergangenen Geschäftsjahr
    erfüllt hat. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.

III.Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt mindestens einmal im Jahr zusammen.

IV.Auf Beschluss des Vorstandes, der der 2/3-Mehrheit bedarf, findet eine
    außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Wenn mindestens 10 % der
    Mitglieder schriftlich eine außerordentliche Mitgliederversammlung begehren, hat
    diese innerhalb von 4 Monaten stattzufinden. Die Frist beginnt mit dem Eingang des
    Begehrens beim 1. Vorsitzenden. Das Begehren muss eine eingehende schriftliche
    Begründung und die Anträge enthalten.
 
V. Die Mitgliederversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Tag, Ort
    und Zeit sind mindestens vier Wochen vor der Versammlung unter Bekanntgabe
    der Tagesordnung im Mitteilungsblatt Kleine Münsterländer zu veröffentlichen oder
    den Mitgliedern durch den Vorstand schriftlich mitzuteilen.

VI.Anträge an die Mitgliederversammlung können von allen Mitgliedern und Organen
    der Landesgruppen gestellt werden. Die Anträge müssen spätestens 1 Monat vor
    dem Termin der Mitgliederversammlung beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingehen.
    Später eingehende Anträge werden auf der Mitgliederversammlung nur dann
    behandelt, wenn sie in unmittelbarem Sachzusammenhang mit bereits
    veröffentlichten Anträgen stehen. Über die Behandlung anderer verspätet
    eingegangener Anträge, die nicht die Satzung betreffen dürfen, entscheidet die
    Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit.

VII.Die Fristen zu IV. und V. können für die Einberufung einer außerordentlichen
    Mitgliederversammlung vom Vorstand mit 2/3 Mehrheit geändert werden. Die Frist
    für die Anträge beträgt mindestens 14 Tage.

VIII.Mitglieder des Vorstandes des Verbandes haben das Recht, an allen
    Mitgliederversammlungen der Landesgruppe teilzunehmen. Sie haben jedoch kein
    Stimmrecht.

IX.Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom
    1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben und 3 Wochen nach der
    Mitgliederversammlung dem Präsidenten und dem Geschäftsführer des Verbandes
    zur Kenntnis zu geben ist.

§ 10  Aufgaben der Mitgliederversammlung

    1.    Wahl des Vorstandes
    2.    Bildung eines Erweiterten Vorstandes
    3.    Wahl des Erweiterten Vorstandes
    4.    Wahl der Kassenprüfer
    5.    Wahl der Delegierten einschließlich der Ersatzdelegierten zur Hauptversammlung des Verbandes.
    6.    Entlastung des Vorstandes
    7.    Festsetzung des Beitrags und der Aufnahmegebühren
    8.    Abstimmung über die Anträge an die Hauptversammlung.
    9.    Erlass und Änderung der Landesgruppensatzung
    10.  Genehmigung des jährlichen Haushaltsplanes
    11.  Vorzeitige Abberufung von Vorstandsmitgliedern

          Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit Mitglieder des Vorstandes
          und des Erweiterten Vorstandes abberufen, wenn ihre Amtsführung und sonstiges
          Verhalten der Landesgruppe oder des Verbandes gegenüber schädigend sind.

§ 11  Vorstand

I.  Der Vorstand besteht aus dem:
 
    1.Vorsitzenden und dem
    2. Vorsitzenden
    Schriftführer,
    Schatzmeister
    Zuchtwart

II. Die Vorstandsmitglieder, und zwar der 1. Vorsitzende, der Schriftführer und der
    Zuchtwart werden auf die Dauer von vier Jahren gewählt, die übrigen Mitglieder des
    Vorstandes auf drei Jahre.

III.Der Vorstand  erledigt aufgrund der Satzung nach freiem Ermessen alle
    Angelegenheiten der Landesgruppe außer derjenigen, die anderen Organen
    ausdrücklich vorbehalten sind.

IV.Der 1. und der 2. Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie sind einzelvertretungsberechtigt.

V. Eine Person kann gleichzeitig mehrere Vorstandsämter wahrnehmen, doch muss
    der Vorstand aus mindesten 3 Personen bestehen.

§ 12   1. Vorsitzender

I.    Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand, im Erweiterten Vorstand und in der Mitgliederversammlung.

II.    Er beruft die Sitzungen ein und unterschreibt die Niederschriften der Sitzungen.

III.   Er regelt die Angelegenheiten der Landesgruppe, die ihm übertragen sind, sorgt für die Durchführung der Beschlüsse der Organe der 
       Landesgruppe und des Verbandes und er hat darüber zu wachen, dass alle Angelegenheiten der Landesgruppe ordnungsgemäß erledigt werden.

IV.   Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 1. Vorsitzende die Landesgruppe gerichtlich und außergerichtlich vertritt.

V.    Er überwacht die finanziellen Verpflichtungen der Landesgruppe.

§ 13   2. Vorsitzender
       Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der 2. Vorsitzende die Landesgruppe nur
       vertreten kann, wenn  der 1. Vorsitzende seine Obliegenheiten nicht wahrnehmen  kann.

§ 14  Schriftführer

I.  Der Schriftführer fertigt die Niederschriften über die Mitgliederversammlung, die
    Sitzungen des Vorstandes und des Erweiterten Vorstandes und unterschreibt mit.

II. Gegebenenfalls kann das den Vorsitz führende Vorstandsmitglied einen
    Sitzungsschriftführer einsetzen.

III.Der Schriftführer führt den Schriftwechsel und das Mitgliederverzeichnis der
    Landesgruppe.

§ 15  Schatzmeister

I.  Der Schatzmeister verwaltet das Vermögen, begleicht die geldlichen
    Verpflichtungen und erstellt die Jahresabrechnung der Landesgruppe. Er zieht die
    Beiträge ein.

II. Er erstellt den Haushaltsplan für das kommende Geschäftsjahr. Dieser ist von der
    Mitgliederversammlung zu genehmigen.

§ 16  Zuchtwart

I.  Der Zuchtwart betreut das Zuchtgeschehen der Landesgruppe in enger
    Zusammenarbeit mit dem Verbandszuchtwart.
II. Er genehmigt die Paarungen und hat dafür Sorge zu tragen, dass das
    Zuchtbuchamt des Verbandes alle für die Eintragung notwendigen Unterlagen und
    Informationen erhält.
III.Die Zuchtwarteordnung des Verbandes regelt die Ausbildung, Tätigkeit und
    Fortbildung des Zuchtwartes der Landesgruppe.

§ 17 Stellvertretender  Zuchtwart

    Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertretende Zuchtwart das Zuchtgeschehen   
    in der Landesgruppe nur betreuen kann, wenn  der Zuchtwart seine Obliegenheiten nicht   
    wahrnehmen kann.

§ 18  Pressearbeit

    Die Pressearbeit der Landesgruppe obliegt dem 1. Vorsitzenden, oder einer von ihm
    bestellten Person.

§ 19  Kassenprüfer

    Die zwei Kassenprüfer werden im jährlichen Wechsel für zwei Jahre gewählt, so
    dass in jedem Jahr einer ausscheidet. Die Kassenprüfer haben jährlich die Kasse
    der Landesgruppe zu prüfen und der Mitgliederversammlung über das Ergebnis der
    Prüfung zu berichten.

§ 20  Erweiterter Vorstand

    Der Erweiterte Vorstand wird nach den Erfordernissen der Landesgruppe gebildet.
    Der Erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorstand, und den Mitgliedern, die
    vom Vorstand mit besonderen Aufgaben betraut wurden.

§ 21   Delegierte

I.  Für die Vertretung der Landesgruppe in der Hauptversammlung des Verbandes ist
    in der Mitgliederversammlung je angefangene 100 Mitglieder ein Delegierter zu
    wählen.

II. Geborener Delegierter ist der 1. Vorsitzende.

III.Die Mitgliederversammlung kann die ihr zustehenden Stimmen in der
    Hauptversammlung ausschließlich auf den 1. Vorsitzenden oder einen gewählten
    Delegierten übertragen oder mehrere Delegierte mit einfachem oder mehrfachem
    Stimmrecht bestimmen.

IV.Die Delegierten sollten erfahrenen Jäger und Jagdgebrauchshundleute sein, eine
    mehrjährige Mitgliedschaft im Verband aufweisen und möglichst auch über
    Erfahrung in der Verbandsarbeit verfügen. Die Landesgruppe  gewährleistet, dass
    die Delegierten über die in der Hauptversammlung anstehende Problematik
    ausreichend informiert sind.

V. Die Delegierten sind in ihrer Entscheidung frei, soweit sie nicht an Beschlüsse der
    Landesgruppe gebunden sind.

§ 22  Beschlussfassung

    I.Die Organe der Landesgruppe sind bei ordnungsgemäßer Einladung ohne
    Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder
    beschlussfähig. Der Schriftführer stellt die Zahl der anwesenden, stimmberechtigten
    Mitglieder vor Eintritt in die Tagesordnung fest.

II. Die stimmberechtigten Mitglieder der Mitgliederversammlung haben je eine Stimme.
 
III.Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei der Berechnung der
    Stimmenmehrheit zählen nur die JA- und NEIN- Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist
    ein Antrag abgelehnt.

    Die Delegierten der Landesgruppe dürfen bei Beschlüssen über Anträge an die Hauptversammlung zur Änderung der Satzung des Verbandes nur
    dann zustimmen, wenn die Hauptversammlung der Landesgruppe den Anträgen mit einer Mehrheit von ¾ der Stimmen zuvor zugestimmt hat.

IV.Beschlüsse über Änderungen der Landesgruppensatzung, sowie zur Auflösung des
    Landesgruppe  bedürfen  einer Mehrheit von ¾ der Stimmen. Über jeden Antrag ist
    offen durch Handzeichen abzustimmen.

V. Gewählt wird, wenn niemand widerspricht, durch Handzeichen, sonst durch
    Stimmzettel. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält. Der 1. Vorsitzende ist
    gewählt, wenn er die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhält. Erreicht
    ein Kandidat die absolute Mehrheit nicht, so findet eine Stichwahl zwischen den
    beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt. Im zweiten Wahlgang ist
    gewählt, wer die meisten Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das
    Los, welches der Vorsitzende der Versammlung zieht.

§ 23  Suchen und Schauen

    Die Verbandsprüfungen und Zuchtschauen werden von der Landesgruppe
    vorbereitet und in eigener Zuständigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse derartiger
    Veranstaltungen sind dem Pressewart des Verbandes innerhalb von vier Wochen
    mitzuteilen.

§ 24  Streitigkeiten

    Bei korporativen Streitigkeiten zwischen der Landesgruppe und ihren Organen bzw.
    zwischen dem Verband und der Landesgruppe bzw. ihren Organen ist das beim
    JGHV eingerichtete Schiedsgericht zuständig. Die Schiedsgerichtsordnung und die
    Verbandsgerichtsordnung des JGHV werden insoweit für verbindlich erklärt.

§ 25  Auflösung

    Sinkt die Mitgliederzahl unter sieben, ist die Landesgruppe aufzulösen. Die
    Mitgliederversammlung kann die Auflösung auch aus anderen Gründen
    beschließen. Sie bestimmt gleichzeitig einen Liquidator und beschließt über die
    Verwendung des Vermögens der Landesgruppe.

    Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter
    Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verband für Kleine Münsterländer
    e.V., der es unmittelbar und  ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu
    verwenden hat.

    Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach
    Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 26  Inkrafttreten

    Die Satzung tritt mit dem Tage der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

 

   
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